Enddarmerkrankungen (Proktologie)

Informationen zu den Erkrankungen des Enddarmes und Therapien


Abbildung des gesunden Rektums

Gesundes Rektum

Unter proktologischen Erkrankungen werden alle krankhaften Veränderungen am Enddarm zusammengefasst. Die häufigsten Beschwerden sind Brennen, Juckreiz, Nässen, Schmerzen und Blutauflagerungen auf dem Stuhlgang. Zu Unrecht wird dieses lästige Leiden oft aus falschem Schamgefühl verschwiegen und selbst behandelt. Eine Untersuchung kann die Krankheit deutlich verkürzen und hilft, harmlose von ernsthaften Krankheiten zu differenzieren.


Hämorrhoiden

Sind Erweiterungen von Blutgefäßen oberhalb des Schließmuskels. Durch starkes Pressen erweitern sich die dortigen Gefäße und es entstehen kleine Knoten, aus denen sich bei Fortgang der Erkrankung Hämorrhoiden bilden. Werden sie nicht rechtzeitig behandelt, vergrößern sie sich soweit, bis sie schließlich aus dem Afterkanal hervortreten.
Die Behandlung ist stadienabhängig. Im Anfangsstadium reicht eine Therapie mit Salben und Zäpfchen. Im weiteren Verlauf kommen Verödungen (Sklerosierungen) und Gummibandligaturen zum Einsatz. Wenn die Hämorrhoiden eine gewisse Größe erreicht haben, sollten sie operativ entfernt werden. Auch dies ist ambulant möglich.

Abbildung Hämorrhoiden 1. Grades

Hämorrhoiden 1. Grades

Abbildung Hämorrhoiden 2. Grades

Hämorrhoiden 2. Grades

Abbildung Hämorrhoiden 3. Grades

Hämorrhoiden 3. Grades

Abbildung Hämorrhoiden 4. Grades

Hämorrhoiden 4. Grades


Marisken

Sind die häufigsten Veränderungen des äußeren Analgebietes. Hierbei handelt es sich um vergrößerte Hautfalten, die die Reinigung erschweren und nässende Stellen (Analekzem) unterhalten können. Sie werden zu Unrecht auch als äußere Hämorrhoiden bezeichnet, haben aber mit oben erwähnten Blutgefäßen nichts zu tun.
Die Therapie besteht in der chirurgischen Abtragung. Dies ist ein kleiner, ungefährlicher Eingriff, der in Abhängigkeit vom Ausmaß des Befundes in örtlicher Betäubung oder Narkose erfolgen kann.

Thrombosen

Hier handelt es sich um plötzlich auftretende äußerst schmerzhafte Knoten am Analrand, die durch den plötzlichen Verschluss von Venen entstehen. Sie können jede Größe haben.
Häufig treten sie nach hartem Stuhlgang, schweren Heben aber auch nach Durchfall und in der Schwangerschaft auf. Es ist durch die starken Schmerzen eine Notfallsituation in der Proktologie, die durch eine sofortige Therapie dem Patienten Erleichterung verschafft.

Analfissuren

Analfissuren sind offenen Stellen der Haut im Analkanal mit schmerzhafter entzündlicher Reaktion des Umgebungsgewebes und schlechter Heilungstendenz. Die Fissuren können sowohl akut als auch chronisch auftreten. Das Hauptsymptom ist der teilweise langanhaltende, heftige Sofortschmerz beim Stuhlgang.
Bei akuten Fissuren kann eine konservative Therapie erfolgreich sein, bei chronischen Befunden hilft das Ausschneiden, manchmal mit einer Erweiterung des Schließmuskels.

Polypen

Sind zunächst harmlose Wucherungen der Darmschleimhaut. Sie haben jedoch die Tendenz, über einen langen Zeitraum zu wachsen und bösartig zu werden. Sie können Vorstufen von Darmkrebs sein. Deswegen ist die Entfernung und feingewebliche Untersuchung zwingend zu empfehlen.

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